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Prof. Dr. med. Frank BAHR

Allgemeinmediziner, Gründer der Deutschen Akademie für Akupunktur und Aurikulomedizin, 1. Vorsitzender der Europäischen Akademie für TCM, Ehrenpräsident der OGKA, SACAM und der DAA, Schüler und später Forschungspartner von Paul Nogier, wissenschaftliche Weiterentwicklung der Aurikulomedizin, Autor von etwa 20 Büchern, wissenschaftliche Veröffentlichungen, seit 1975 Mitglied des Lehrkörpers und seit 1998 Gastprofessor sowie seit 2001 Prof. h.c. der Nanjing University of TCM, seit 2000 Prof. h.c. der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Deutschland
 


Vortag, 29.09.2017, 12.20-12.40 Uhr,

Internationale Nomenklatur der Ohrakupunktur mit Bericht vom Weltkongress in Singapur

Seit 1981 wurden verschiedene Vorschläge zur Nomenklatur der Ohrakupunktur und Einteilung in ein Koordinatensystem veröffentlicht (Nogier 1981). Bei einem Ohrakupunkturkongress in Lyon im Jahr 2000 wurden verschiedene Modelle diskuiert, aber keine Einigung erzielt.

Um eine internationale Verständigung zu erreichen, wurde dieses Thema am Weltkongress der Ohrakupunktur in Singapur 2017 ein wichtiger Progammpunkt. Darüber wird beim Vortrag berichtet werden.

Die zukünftigen Diplome basierend auf den exakten Angaben der Nomenklatur-Koordinaten

Exakte Angaben basierend auf den Nomenklatur-Koordinaten werden in Zukunft für die Prüfung in Ohrakupunktur verlässliche Aussagen über das Wissen eines Prüflings ermöglichen.
 

Workshop, 29.09.2017, 14.30-16.00 Uhr,

Dauernadeln adieu! Live-Demonstration der Implantat-Akupunktur

Eine Akupunktur - fast - ohne Nadeln wird durch die Implantatnadeln der neuesten Generation möglich. Diese sterilen winzigen Nadeln werden unter die Haut geschoben und wirken - je nach Nadelmaterial - 3 Wochen bis einige Monate bis sie sich komplett aufgelöst haben. Während dieser Zeit ist die Reizwirkung (abnehmend stark) auf die freien Nervenendigungen des Ohrmuschelhaut-Untergewebes.

Warum „adieu“: der Vorteil der Implantatnadel gegenüber der Dauernadel ist darin zu sehen, dass die Implantatnadel unter die Hautoberfläche eingeschoben wird und daher nicht herausfallen kann. Auch eine Entzündungsgefahr ist geringer, da der winzige Einstichkanal sich fast sofort unmittelbar wieder verschließt.