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Claude DIOLOSA

Er absolvierte sein Studium für Traditionelle Chinesische Medizin an der „Université de la Médicine Chinoise“ in Paris und wurde an der „Chengdu University of TCM“ in China diplomiert.

1984 gründete er das „AVICENNA Institut“ und unterrichtet seit über 30 Jahren TCM, Akupunktur, Pharmakologie, Diätetik und Astrologie. In regelmäßigen Abständen tauscht er sich mit alten Meistern über altertümliches, sehr wertvolles und eigentlich schon fast verloren gegangenes Wissen aus.

Zu seinen Kerngebieten gehören: Akupunktur, Pharmakologie, Diätetik und Astrologie

Regelmäßige Studienaufenthalte in China und Tibet nutzt er dazu, „alte Meister“ ausfindig zu machen, um sein Wissen über die „ursprüngliche TCM“ zu erweitern und zu vertiefen. Er sieht seine Hauptaufgabe in der Suche und Wiederherstellung von längst verlorenem Wissen. Frankreich

 

Behandlung der MS mit Chinesischer Medizin

Multiple Sklerose ist eine Krankheit der animalischen Seele, die in der chinesischen Medizin als PO bezeichnet wird. Sie kann aber auch die Folge einer Infektionskrankheit oder des Eindringens von toxischen Keimen sein. Durch das Eindringen letzterer in die drei Yang-Schichten (Tai Yang, Shao Yang und Yang Ming) und in die Blutschicht (Xue Fen) kann über die JING BIE und LUO MAI das Nervensystem angegriffen werden. Es gibt natürlich auch Leere Muster als Ursachen, wie z.B. Leere Hitze, die über den DU MAI, den TAI YANG und auch über den CHONG MAI in das Rückenmark und das Gehirn eindringen und so das Nervensystem schädigen kann. 

Multiple Sklerose ist eine Krankheit, die durch die Kombination von Diätetik, Kräutertherapie, Akupunktur und natürlich Qi Gong wirksam behandelt werden kann. Aber es ist notwendig, beständig zu sein und die Behandlung über Jahre hinweg kontinuierlich durchzuziehen.  Es ist mir eine grosse Freude, mit Ihnen meine klinische Erfahrung zu teilen und auch die Differentialdiagnose (TCM Mindmapping (Bian Zheng)), die für eine optimale und effiziente Behandlung unerlässlich ist, genau zu erläutern. 

 

Chinesische Medizin bei Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüsenerkrankungen haben oft einen psychologischen Ursprung, eine unausgeglichene Beziehung und chronische sexuelle Unzufriedenheit. Der Zusammenhang zwischen Sexualität und Schilddrüse ist in der chinesischen Medizin offensichtlich. Der CHONG MAI Meridian durchdringt den Uterus - Bao Gong, den Magen, das Herz, die Schilddrüse, die Zirbeldrüse, den Hypothalamus und endet schliesslich am Scheitelpunkt. Ein Ungleichgewicht dieses Meridians, verbunden mit einer Disharmonie zwischen  Shao-Yang und Yang-Ming, einem Aufsteigen von Schleim (TAN) und einer Blutstase, begünstigt eine chronische Störung dieser Drüse und die Bildung von Schwellungen und Knoten. 

In diesem Seminar werden wir über Hyper- und Hypothyreose sprechen, ohne dabei natürlich die Schilddrüsenentzündung (Thyreoiditis), bzw. deren Unterform die Hashimoto-Krankheit, eine bekannte Autoimmunkrankheit, zu vergessen. Wir werden die enge Verbindung zwischen dieser Pathologie und dem YIN FEUER wie es von LI DONG YUAN in seinem Meisterwerk PING WEI LUN beschrieben wird, erkennen. 

Ein offensichtlicher Beziehungskonflikt mit sexueller Frustration und Enttäuschung, die in Verbindung zu Pathologien einiger Zang Fu und Meridiane stehen, sind die störungsbehafteten Muster, welche Schilddrüsenerkrankungen hervorrufen. Ich werde in diesem Seminar nicht über die schädlichen Auswirkungen von externen Strahlenbelastungen sprechen. 

Gerne teile ich mit Ihnen meine klinischen Erfahrungen. Ich werde ebenfalls genau das TCM Mindmapping erläutern, das alle Bian Zheng Verfahren (Differentialdiagnostik) miteinbezieht. Erst dies erlaubt ein präzises und effizientes Rezeptieren mit Kräutern und eine optimale Behandlung mit Akupunktur.